Deutschland soll zu einer bewussten und klugen Außenpolitik zurückkehren, forderte der britische Historiker Timothy Garton Ash in seinem Eröffnungswort am 28. Mai zum Geschichtsforum 1989 I 2009.
Mit Albrecht von Lucke (Blätter für deutsche und internationale Politik), Hans Misselwitz (früher: Pankower Friedenskreis, heute: Forum Ostdeutschland der Sozialdemokratie) und Dieter Segert (Universität Wien, der Linken nahestehendes früheres SED-Mitglied), Moderation: Gunter Hofmann (Die ZEIT).
Fotografien aus der Ausstellung im Deutschen Historischen Museum Berlin (Pei-Bau im Erdgeschoss)
Bei einer Veranstaltung des Zentrums für zeitgenössische Forschung in Potsdam widmeten sich zwei Beiträge dieser Frage. Zunächst beleuchtete Klaus Bresser, ehemaliger Chefredakteur des ZDF, die Rolle der westdeutschen Medien.
Welchen Platz nehmen die DDR und ihr Ende in lebensgeschichtlichen Erzählungen ein? Können solche sehr subjektiv geprägten Erfahrungen einen Beitrag zur Geschichtsschreibung bringen? Diesen Fragen gingen am Samstag, 30.5.09 Dorothee Wierling und Rainer Eckert nach, beide Hochschullehrer.
Die ostdeutsche Frau war politisch engagiert und in der Gesellschaft sehr präsent. Durch den Mut von vielen politisch engagierten Frauen wurden die Ereignisse des Herbstes 89 maßgeblich angestoßen und die friedliche Revolution in Gang gebracht. So lauteten einige der Thesen, die auf einer Podiumsdiskussion im Rahmen des Berliner Geschichtsforums zur Veranstaltung "Wege zur Macht – Aufbrüche von Frauen 89/90" diskutiert wurden.